Hallo. Ich bin Jolanda Spiess.

   Foto: Anne Gabriel-Jürgens

Grüezi. Ich bin Jolanda Spiess,

ich bin Frau, Mutter, Gründerin, Preisträgerin und eine Projektionsfigur, an der sich seit Jahren die Schweizer Medien und in ihrem Gefolge bekannte oder unbekannte Trolle, Verleumder und Stalker abarbeiten oder abgearbeitet haben. Namentlich Ringier, die Weltwoche und Tamedia. Gegen alle diese Medien oder deren Journalist:innen sind inzwischen Urteile wegen Persönlichkeitsverletzung, übler Nachrede und/oder Verleumdung ergangen. Doch insbesondere Tamedia - der grösste Medienverlag der Schweiz - ist offenbar bis heute nicht bereit, von mir abzulassen.

Auf dieser Webseite möchte ich informieren und dokumentieren und dabei den grossen Rahmen nicht aus den Augen verlieren. Ich habe aktuell in der Schweiz keine Chance darauf, dass meine Geschichte in den Medien fair erzählt wird.

"Meine Geschichte” ist die Geschichte eines multiplen Versagens der Medienbranche. Bis heute. Sei es, weil mir die Rehabilitierung für die begangenen Fehlleistungen verwehrt wird, sei es, weil aktiv in immer neuen und immer absurderen Kampagnen überdeckt werden soll, wie umfassend dieses Branchenversagen ist und war, oder sei es, weil fast genauso aktiv dieses Kesseltreiben einflussreicher Medienhäuser branchenweit totgeschwiegen wird.

2 ungestellte Fragen, die sehr viel über den Zustand der Schweizer Medienbranche aussagen:

1) Was gab bei Tamedia konkret den Anlass, als man einer Tages-Anzeiger-Autorin den "Recherche"-Auftrag zu den längst verarbeiteten Landammannfeier-Vorkommnissen gab? Ausgerechnet einer Journalistin, welche in der Vergangenheit und in dieser Sache mehrmals grobe Fehler machte? Es lagen zu dem Zeitpunkt (und bis heute nach Erscheinen des Buches) keinerlei neue Erkenntnisse vor. Dieses Vorgehen ist für Tamedia absolut ungewöhnlich.

2) Warum getraut sich die Schweizer Medienbranche nicht, den Tamedia-Verantwortlichen Fragen zu ihrem Verhalten in dieser ganzen Sache zu stellen?

Um hier mit den beiden gängigsten Falschbehauptungen oder Theorien auszuräumen:

1) Nein, ich habe - vom ersten Moment an - den Zuger Kantonsrat Hürlimann nicht falsch beschuldigt. Nicht mal in der ersten Einvernahme. Nicht bis heute. Ich halte ihn - im Gegenteil - ebenfalls und seit Anfang an für ein Opfer. Beschuldigt wurde Hürlimann vom Blick und weiteren Medien, auch von den Tamedia-Zeitungen. Dass diese Falschbehauptung bis heute noch aufrecht erhalten wird (etwa von der Tamedia-Autorin), ist wohl darin begründet, dass sonst der Versuch, mich vom Medienopfer zur Täterin zu machen, scheitern würde.

2) In meinem Intimbereich wurden Sperma, bzw. DNA-Spuren von zwei verschiedenen Männern gefunden, eine davon bis heute unbekannt. Falls ich ein einvernehmliches Abenteuer mit Hürlimann gehabt hätte, welches ich anschliessend vertuschen hätte wollen, ist immer noch nicht erklärt, woher die zweite DNA kam.

Nachdem ich von der Boulevardzeitung Blick widerrechtlich, gegen meinen Willen und meine Intimsphäre und Persönlichkeitsrechte auf krass verletzende Art und Weise in die öffentliche Arena geworfen wurde (nennen wir es Medienversagen Nummer 1), fordere ich vom zweitgrössten Medienkonzern der Schweiz - der Ringier AG - gerichtlich meine Rechte und unter anderem die Herausgabe der widerrechtlich erzielten Gewinne ein.

Der Ringier CEO hat sich bei mir und meiner Familie für die begangenen Verfehlungen öffentlich entschuldigt.

Doch wie will Blick den begangenen Schaden wieder gut machen? Es gibt bis heute kein Gerichtsurteil zur Herausgabe der Gewinne an Medienopfer. Bis jetzt konnten sich die Verleger immer in aussergerichtlichen Vergleichen einigen.

Mein Zivilprozess, der das Potenzial hat, die Schweizer Medienbranche zu verändern, steht immer noch an.

Wer gedacht hat, man könne jetzt die Gerichte arbeiten lassen und warten, bis nach bestem Wissen Urteile gefällt werden, sah sich getäuscht. Jetzt begann das, was man Medienversagen 2 nennen könnte:

Tamedia beauftragt Journalistin mit Recherche - ohne Anhaltspunkte

Genau zum Zeitpunkt, nachdem ich ankündigte, mich nicht mit einer einmaligen Zahlung von Ringier abzufinden, sondern die illegal erzielten Gewinne für jeden persönlichkeitsverletzenden Artikel einzufordern, gibt Tamedia, der grösste Medienkonzern des Landes - ohne irgendeinen inhaltlichen Anlass (wie etwa neue Erkenntnisse, neue Dokumente, Verfahrensfehler oder dergleichen) den Auftrag an eine Tages-Anzeiger-Journalistin, Recherchen rund um meinen Fall aufzunehmen. Die Autorin ist bereits zu diesem Zeitpunkt als Journalistin befangen.

Der Versuch von Tamedia, mich seit Jahren klein zu machen, ist offensichtlich. Die WOZ schrieb drüber ("Unter Druck") und die Republik schrieb drüber ("Die Zerstörungsmaschine").

Aber sonst: Schweigen in der Schweizer Medienbranche.

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